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  • Pitiusas lizard is endemic to the islands Pitiusa: Ibiza and Formentera. It is a symbol of the islands is represented in a variety of objects.
  • More about Ibiza

Ibiza ist das Produkt der verschiedenen Kulturen, die sie im Laufe der Geschichte geprägt haben. Heute setzt sich diese Entwicklung aufgrund der vielen Touristen, die im Sommer die Insel besuchen, fort.

barco fenicioDie Geschichte Ibizas geht ins 7. Jhd. v.C. zurück (obwohl es Anzeichen gibt, dass die Insel schon früher bewohnt war), als die Phönizier hier ihre ersten Siedlungen errichteten. Die Stadt Ibiza wurde 654 v.C. mit dem Namen Ibsm (Ibosim) gegründet. Die ausgezeichnete Lage der Insel begünstigte ihren Handel mit anderen Regionen des Mittelmeerraums.

Unter den Karthagern, die nach den Phöniziern in Ibiza herrschten, entwickelte sich die Insel zu einem festen Handelsstützpunkt. Nach der Zerstörung Karthagos, im 1. Jhd. v.C., wurde Ibiza dem römischen Reich angeschlossen. Die strategische Lage Ibizas, die für die Kontrolle der Handelsrouten des Mittelmeers ideal ist, veranlasste zahlreiche Kriege. So fiel Ibiza unter das Joch der Vandalen, der Byzantiner und der Westgoten

Schließlich kam die Insel unter die Herrschaft der Mauren, erhielt den Namen Yebisah und war dem Kalifat von Cordoba untertan. Der Einfluss der Mauren prägte die Insel tief gehend und die arabische Kultur lebt auch heute noch in der ibizenkischen Bauweise, dem Bewässerungssystem, den Trachten und den volkstümlichen Bräuchen weiter. Ihr Erbe ist in den Ortsnamen zu erkennen, in den Methoden der Landwirtschaft und in den Ruinen der Burg Ibizas.

Im Jahr 1235 griff der König Jakob I. der Eroberer die Insel an, um sie von der Maurenherrschaft zu befreien. Die katalanischen und aragonesischen Truppen nahmen am 8. August die Burg von Ibiza ein. Die einheimischen Muslims wurden unterworfen und neue, christliche Bewohner auf der Insel angesiedelt. Ibiza wurde in das neu geschaffene Königreich von Mallorca eingegliedert, das der Krone Aragon angehörte. Die Insel wurde in vier Bezirke, auf katalanisch „cuartons“ genannt, aufgeteilt. Nach der Eroberung musste die Insel neu organisiert werden und es wurde die Pfarre Santa Maria gegründet, deren Kirche die Vorgängerin der heutigen Kathedrale Ibizas war. Sie befindet sich im oberen Teil der Altstadt, der Dalt Vila genannt wird.


Auch nach der Eroberung war Ibiza den Angriffen von Piraten und Korsaren ausgesetzt. Zur Verteidigung gegen diese immer wiederkehrenden Überfälle wurden entlang der Küste Wehrtürme errichtet, die gleicherweise als Wachposten und Zufluchtsstätten dienten. Viele dieser Türme stehen heute noch. Anfänglich befanden sich diese Türme in Sichtweite voneinander. Wurde von einem Turm aus eine feindliche Flotte oder ein Piratenschiff gesichtet, so entzündete man ein Warnfeuer, um den nächstgelegenen Turm zu verständigen. Auf diese Weise wurde die ganze Insel in Alarm gesetzt und die Einwohner konnten sich vor der drohenden Gefahr in Sicherheit bringen.

Im Jahre 1782 erhielt Ibiza das Stadtrecht. Drei Jahre später wurde die Stadt in Pfarren aufgeteilt. 1830 wurde die Insel in die neu geschaffene Provinz der Balearen eingegliedert. Außerdem wurden die fünf Gemeindebezirke festgelegt, in welche die Insel bis heute unterteilt ist: Sant Joan de Labritja, Sant Josep de sa Talaia, Sant Antoni de Portmany, Santa Eularia des Riu und die Stadt Eivissa.

Heute ist der Fremdenverkehr die wichtigste Einnahmequelle der Insel. Die 70er Jahren des vergangenen Jahrhunderts markierten den Beginn einer Transformation, die bis zum heutigen Tag weitergeht. Viele Hippies kamen nach Ibiza und trugen zu einem tief greifenden kulturellen Wandel bei, der schon mit der Ankunft zahlreicher Künstler begonnen hatte, die im Zweiten Weltkrieg auf der Insel Zuflucht suchten. All diese Umstände haben der kosmopolitischen Insel einen multikulturellen Charakter  verliehen, dessen Entwicklung auch heute noch fortschreitet und der in ihrer Transformation eine wichtige Rolle gespielt hat.

 


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