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Wenn man von der Tradition und Folklore Ibizas spricht, ist es unerlässlich, den ball pagès anzuführen, ein traditionellen Tanz voller Symbolik. Die Sprünge und Schritte, die der Mann rund um die Frau ausführt, symbolisieren Macht, Virilität, Lärm und Zurschaustellung. Die Frau verharrt ruhig und gelassen, während der Mann seine Überlegenheit unter Beweis zu stellen sucht. Sie ist darauf bedacht, seinen Blicken auszuweichen, während sie die  verschiedenen Teile des Tanzes ausführen: Sa Llarga (der lange Tanz), Sa Curta (der kurze Tanz)und ses nou rodales (die neun Runden). In Ibiza wird diese Tradition von über zwanzig Tanzgruppen aufrecht erhalten, die colles genannt werden und bei allen Dorffesten auftreten.

Das typische Trachtenkleid der ibizenkischen Bäuerinnen heißt gonella. Es kann auf zwei Arten getragen werden: Entweder mit mantelina (Kopftuch) und emprendada (Schmuckgehänge) aus Gold, oder mit capell (Hut) und emprendada aus Silber und Koralle. Eine weiter Zierde sind die goldenen Knöpfe und das Schultertuch aus Seide. Die emprendada ist nicht nur wegen des Goldes, aus dem sie gefertigt ist, wertvoll. Sie hat vor allem großen sentimentalen Wert, da der Schmuck über Generationen als Mitgift von der Mutter an die Tochter weiter gegeben wird. Die Hände der Frauen schmücken goldene Ringe mit Herzen und Schlüsseln, die Liebe und Sicherheit symbolisieren.

Die Tracht des Mannes ist bedeutend einfacher und schlichter. Er trägt dicke Leinenhosen, ein Hemd mit Stickereien an Manschetten und Kragen, eine rote Bauchbinde und als Kopfbedeckung ein Barett.


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